Wirtshaussingen in Offendorf

Offendorf (rss) Das diesjährige Wirtshaussingen am Offendorfer Kirchweifest Mariä Himmelfahrt wurde wieder sehr gut angenommen und besucht. Viele der Gäste nutzen die Gelegenheit und sangen kräftig mit. Der Organisator des musikalischen Zusammentreffens Xaver Hofmayer konnte neben Bürgermeister Alfred Paulus und seinen Stellvertreter Jakob Lang, etliche Gemeinderäte und viele weitere Gäste im Vereinsbahnhof Offendorf begrüßen. Ohne lange Vorrede ging es gleich mit „Grüß di Gott Frau Wirtin“ los. Es folgten weitere meist bayerische Stücke. „Und a Waldbua bin i“ oder „Nach meiner Heimat“ und „Tirol, Tirol, Tirol“. Die Stücke wurden von Xaver Hofmayer, Hans Oberbauer, Harald Pinsker, Otmar Niebler, Gerhard Forster und Walter Ferstl auf dem Akkordeon und der Steierischen Harmonika sowie Sebastian Schoberer und Reinhard Schneider auf der Gitarre begleitet. Zusätzlich spielte Konrad Steibl auf dem Cajon, Peter Wilhelm mit der Akkustikgitarre und Patrick Wilhelm auf dem E-Bass. Zwischendurch gab es Gesangsstücke, bei der Franz Rieger und Ludwig Nigl mit dem „Holledauer-Lied“ und „A ganze Weil“ mehr in den Vordergrund traten. Durch die vielen mitsingenden Gäste war das Wirtshaussingen stimmgewaltig. Etwas bekanntere Stücke wie „Mir san vom Woid dahoam“ oder „Bergvagabunden“ animierten die letzten Gäste zum Mitsingen.  Zwischendurch spielten die beiden Nachwuchsmusiker Max Forster mit seiner Steierischen Harmonika den „Fensterstock-Hias“ und Xaver Hofmayer Junior mit seinen sieben Jahren auf dem Akkordeon „Der Eiskunstläufer“. Das Publikum bedankte sich mit einem kräftigen Applaus. Für gute Unterhaltung sorgte ein Sing- und Mitmachspiel. Dabei machte Bürgermeister Alfred Paulus und der zweite Bürgermeister Jakob Lang mit. Unterstützt wurden die beiden von den kleinsten Besuchern. Das Lied handelt vom korrekten Verlassen des Hauses und Bedenken aller Eventualitäten. „Hob i es Geld, hob i de Uhr, hob i’s Hosndirl zua…“ Zwei Stücke gaben die Peter, Patrick und Alexander Wilhelm als die „Wilhelm-Buam“ zum Besten. Weitere Einzelstücke spielten Otmar Niebler, Hans Oberbauer, Gerhard Forster und Walter Ferstl. Karl Verbo sang unter der Begleitung von Xaver Hofmayer das Lied „Annemariechen, wie heißt dein erstes Kind“. Mit „Noch größer als der Everest, ist das Offendorfer Bahnhofsfest“ wurde zur Melodie der Kastelruther Spatzen bereits Werbung für das Bahnhofsfest am 9. September betrieben. Witze und Trinksprüche sorgten zwischendurch für Lacher im Publikum. Den Abschluss bildete die Bayernhymne, bei der sich alle Gäste von den Plätzen erhoben. Für das kommende Jahr wurde bereits wieder ein Wirtshaussingen angesetzt, worauf sich viele Gäste bereits jetzt freuen.