Starkbierfest Offendorf 2017

Starkbierfest in Offendorf

Starkbierfest nach dem Geschmack des Publikums

Offendorf (rss) Viel zu lachen gab es beim zweiten Starkbierfest im Vereinsbahnhof Offendorf. Die Gäste erlebten eine gute Mischung aus Unterhaltung, Witz und gekonnter Ironie zu Missgeschicken. Das Derblecken wurde in musikalischer Form von den „Oberschneidigen“ übernommen.

Der Vorsitzende vom Vereinsbahnhof Offendorf Sebastian Schoberer konnte neben Bürgermeister Alfred Paulus, Gemeinderäten und Vereinsvorsitzenden zahlreiche Gäste begrüßen. Von Beginn an sorgten Dominik Schneider und Wolfgang Oberbauer als die Oberschneidigen für gute Unterhaltung. Zur Musik gaben sie immer wieder gekonnte Trinksprüche und Witze zur Freude des Publikums zum Besten. Ein gespielter Witz handelte von der Beichte des Mesners beim Pfarrer. Mit dem Lied vom „Energiewirt mit Profit“ waren die Gäste zum Mitdenken und Mitsingen aufgefordert. Im Lied „I kenn Di vo mein Handy“ nahmen die beiden die heutigen Beziehungen mittels Facebook, Twitter und Watsapp aufs Korn. Dabei sang kurzerhand Rebekka Oberbauer mit und wünschte sich einen echten und keinen virtuellen Freund.

Das Derblecken wurde in Gstanzlform vorgesungen. Als erstes wurde der Vorsitzende Schoberer aufs Korn genommen. Die Damen vom Strickkreis benötigen ein besseres Licht am Stammtisch, damit keine Fehler gestrickt werden.  So kamen noch mehrere  lustige Begebenheiten ans Tageslicht wie der wiedergefundene falsche verlorene Schuh am Mindelstettener Markt. Der üppige Bierkonsum am Markt führt bei manchen zu Übelkeit und bei anderen zu Orientierungslosigkeit. Wieder ein anderer Besucher vergisst gar seine bessere Hälfte mit nach Hause zu nehmen. Die Volkstänzer, die regelmäßig mit einer Leidenschaft tanzen und den zweiten Vorsitzenden Franz Lochner gerne in die Gruppen aufnehmen würden. Der Wirt vom Vereinsbahnhof hat aufgehört zu rauchen und jetzt vermisst er sie so sehr – seine Zigarette.

„Wenn das Amt für ländliche Entwicklung an Bord ist, dann wird es luxuriös“, so Oberbauer. Das neue Buswartehäuschen in Tettenagger wäre gar eine Touristenattraktion. Jetzt sollen Busfahrten nach Tettenagger organisiert werden. „Doch leider geht das nicht, weil die Straße durch die Sanierung zu eng geworden ist.“. Endlich wurden die Radwege nach Hiendorf und Imbath gebaut und endlich sind alle Wirtshäuser durch Radwege verbunden. Das neue Gemeindezentrum als Multifunktionsgebäude wird so toll, dass man sich darin tagelang aufhalten kann. Die Vereinsbahnhofsmusikanten spielen so gut, dass sie neuerdings ein Video produzieren wollen, um auf youtube bekannt zu werden. Bei einem Ausrutscher im Supermarkt wir einem persönlich vom Chef auf die Beine geholfen. Von echten Männern in den Vereinsvorständen, die Daheim wenig zu melden haben und verwechselten Polizisten bei der Verkehrskontrolle waren weitere Episoden.

Die Oberschneidigen wurden mit kräftigem Applaus bedacht. Die Gäste waren rundum zufrieden und dürfen auf eine Neuauflage im kommenden Jahr hoffen.

Foto: Die Oberschneidigen Dominik Schneider und Wolfgang Oberbauer beim Starkbierfest in Offendorf.