Namenstag der heiligen Anna Schäffer gefeiert

Weihbischof Dr. Josef Graf:  „Die heilige Anna verleiht der Kirche ein schönes Gesicht“

Seit am 26. Juli 1972 die Gebeine der hl. Anna Schäffer in feierlicher Prozession in die damalige Pfarrkirche  übertragen wurden, hat sich der Namenstag  der Heiligen als Hauptwallfahrtstag etabliert. Auch zum 47. Anna Schäffer Gebetstag strömten wieder mehrere tausend Gläubige nach Mindelstetten, um zu und mit der hl. Anna Schäffer zu beten. So füllten bereits am Vormittag zahlreiche Besucher die beiden Kirchen und den Platz vor der Kirche. Der Hauptzelebrant und Prediger des Vormittagsgottesdienstes, Monsignore Karl Ellmann aus Auerbach, der selbst schon die mächtige Fürsprache der Heiligen erfahren hat, betrachtete in seiner Predigt Anna Schäffers Verehrung der Eucharistie und mahnte die Gläubigen, nicht unwürdig die heilige Kommunion zu empfangen. Zur Messe im außerordentlichen Ritus, sowie zur Andacht der Anna Schäffer Bruderschaft mit Einzelreliquiensegnung, konnte Domvikar Georg Schwager, der die Abteilung für Selig- und Heiligsprechungen in der Diözese Regensburg leitet,  wiederum zahlreiche  Gläubige in der Anna Schäffer Kirche  begrüßen. Die Gelegenheit, das Sakrament der Versöhnung zu empfangen, sowie das Geburtshaus zu besichtigen, bestand während des ganzen Tages und wurde von vielen  Besuchern genutzt. Auch konnte im Pilgersaal der Anna Schäffer Film angeschaut werden. Als Vorbereitung auf die Heilige Messe wurde von Kindern und Jugendlichen aus der Pfarrei ab dem späten Nachmittag der Psalter vorgebetet. Höhepunkt und Abschluss des großen Wallfahrtstages war der Pontifikalgottesdienst mit dem Regensburger Weihbischof Dr. Josef Graf.  Die Gläubigen versammelten sich in den Abendstunden auf dem Kirchplatz und den umliegenden Straßen, um mit zahlreichen Priestern aus der Region den Gottesdienst zu feiern.  Weihbischof Graf spannte in seiner Predigt den Bogen von der Papstenzyklika „Gaudete et exsultate“ zum Leben der heiligen Anna Schäffer und meinte, dass ihr Leben und ihre Ausstrahlung heute noch der Kirche ein schönes Gesicht verleiht. Er  lud auch die Zuhörer ein, in ihrem  Leben  in Kirche und Welt diese Schönheit  widerzuspiegeln. Vor dem bischöflichen Schlusssegen erteilte der Neupriester, P. Benedikt Sedlmair vom Oratorium des hl. Philipp Neri in Aufhausen,  noch den allgemeinen Primizsegen. Ortspfarrer Johann Bauer bedankte sich abschließend bei allen recht herzlich, die mitgeholfen haben, diesen Tag zu organisieren und durchzuführen. Mit den ersten Aufräumarbeiten der  vielen freiwilligen Helfer, sowie mit netten Gesprächen unter  den Pilgern endete der Annatag.