Jahresversammlung Feuerwehr Mindelstetten

Feuerwehr Mindelstetten blickt zufrieden zurück auf 2016.

(fj) Die Mitglieder der Feuerwehr Mindelstetten trafen sich am 15. Januar nach einem Gottesdienst für die gestorbenen Mitglieder zur diesjährigen Jahresversammlung in der Pizzeria Il Ritrovo. Thomas Bortenhauser, der 1. Vorsitzende konnte zu seiner Freude dazu ein volles Haus willkommen heißen. Unter den Gästen waren Bürgermeister Alfred Paulus und seine beiden Stellvertreter Jakob Lang und Stephan Wibmer, Kreisrat Josef Kundlert, sowie der Ehrenvorsitzende Max Förstl und mehrere Vereinsvorsitzende. Zufrieden konnte Bortenhauser bereits zu Beginn seines Berichts feststellen, dass sowohl beim Feuerwehr Verein, wie auch bei der aktiven Wehr alles passt. Kameradschaft und Zusammenhalt sind wie schon seit Jahren vorbildlich und auch bei den Aktiven läuft alles rund. Dafür dankte er allen, die dazu beigetragen haben. Der Verein hat derzeit 305 Mitglieder, davon sind 60 über der Altersgrenze und damit beitragsfrei. Beitragsfreiheit heißt aber nicht, dass diese Gruppe im Verein nicht mehr gebraucht wird. Es gibt genügend Anlässe und Gelegenheiten neben dem aktiven Feuerwehrdienst bei denen diese Leute gefragt sind. So bei vielen repräsentativen Aufgaben, wie Besuche von Jubilaren und Festlichkeiten. Als der wichtigste Verein im Dorf ist man natürlich bemüht wo es geht präsent zu sein. So nimmt die Feuerwehr an allen Gemeindlichen und kirchlichen Festen und Veranstaltungen teil und übernimmt dort wichtige Aufgaben. Im vergangenen Jahr mussten vier Mitglieder auf ihrem letzten Weg begleitet werden. Angefangen vom Feuerwehrball im Januar über den Bauernjahrtag, das Starkbierfest des Kulturvereins, den Vereinsausflug, das Ferienprogramm der Gemeinde, das Johannisfeuer den Mindelstettener Markt, die Teilnahme am Volkstrauertag und die Jahresabschlussfeier um nur einige Termine zu nennen, ist die Feuerwehr neben ihrem eigentlichen Auftrag immer gefordert. Der Kassenbericht von Michael Golda fiel ebenfalls zufriedenstellend aus, so dass nach dem Bericht von Kassenprüfer Jakob Lang die Vereinsführung ohne Gegenstimme entlastet werden konnte.

Der Bericht des 1. Kommandanten Peter Mödl war auch recht erfreulich. Demnach verfügt die Mindelstettener Wehr über eine schlagkräftige Truppe mit einer Dienstantrittsstärke von 46 Personen. Davon sind 26 oder gut 56 % Atemschutzträger. Im zurückliegenden Jahr standen 45 Übungstermine auf dem Programm. An staatlichen Feuerwehrschulen absolvierte Andreas Kraus einen Kurs als Gerätewart, Roland Fürnrieder Kurse zum Gruppen und zum Zugführer und Peter Mödl einen Aufbaulehrgang als Ausbilder für Atemschutzgeräteträger. Weiter absolvierten Thomas Krammer, Kevin Schröer, Korbinian Rottenkolber und Daniel Schmid eine Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger. Ausbilder Michael Golda forcierte weiter die Fahrschulausbildung für den 7,5 to. Feuerwehrführerschein. Darüber hinaus legten drei Gruppen die Leistungsprüfung in technischer Hilfeleistung ab. Bei fünfzehn Alarmierungen musste man in vergangenen Jahr ausrücken. Darunter der Brand einer großen Lagerhalle, ein Wohnhausbrand, Verkehrsunfälle, Beseitigung von Ölspuren und Sturmschäden.

Insgesamt absolvierte die Wehr 2425 Stunden für Einsätze und Schulungen. Maximilian Rottenkolber, der eifrige Jugendwart konnte über seine Truppe berichten, dass er sieben Jugendliche, davon drei Damen und vier Burschen in die Jugendfeuerwehr aufnehmen konnte. Jeweils am Dienstag traf man sich 35 mal zu Übungen an denen im Schnitt 9 aktive teilnahmen. Darüber hinaus pflegte man ausgiebig die Geselligkeit bei den verschiedensten Unternehmungen.

Bürgermeister Alfred Paulus nutzte die Gelegenheit der Feuerwehr zu danken und sie für ihren Eifer und den Zusammenhalt zu loben. Er versprach die Feuerwehr auf einem guten technischen Stand zu halten und sie, wo es geht, zu unterstützen. Er wünschte den Verantwortlichen Kommandant Peter Mödl, seinem Stellvertreter Christian Schäffer und dem Jugendwart Maximilian Rottenkolber, sowie der ganzen Mannschaft alles Gute, viele interessante Übungen und möglichst keine Einsätze.