Grundsteinlegung ist der beginn einer neuen Ära für Mindelstetten

Der Bau dieses Gemeindezentrums ist für die Gemeinde Mindelstetten der Beginn einer neuen Ära. Wir bekommen endlich einen Mittelpunkt für unsere Gemeinde. Die Realisierung dieses Vorhabens bedeutet für uns den Aufstieg in die nächste Ebene, so Bürgermeister Alfred Paulus bei der Begrüßung der zahlreichen Gäste, die zur Grundsteinlegung gekommen waren. Darunter Ehrenbürger und Altbürgermeister Emmeram Batz, Kreisrat und ehemaliger Bürgermeister Josef Kundler, Werner Steib, den planende Architekten, Rainer Böck den mit dem Bau beauftragte Bauunternehmer und seine auf der Baustelle tätigen Mitarbeiter, Franz Zeller den Statiker, die Handwerker Andreas Schlagbauer, Bernhard Forster und Werner Eser mit ihren Mitarbeitern. Weiter die Vertreter der Verwaltungsgemeinschaft Pförring, Maria Botz, Stefan Atteni, und Andreas Schmidt. Ganz besonders herzlich begrüßte Bürgermeister Alfred Paulus Emilie Mayer, die durch die Überlassung des Grundstücks den Bau des Gemeindezentrums an dieser exponierten Stelle erst ermöglicht hatte. Willkommen hieß er auch seine beiden Stellvertreter Jakob Lang und Stephan Wibmer, sowie die Mitglieder des Gemeinderates, die Mitarbeiter der Gemeinde und die anwesenden Bürgerinnen und Bürger. So eine Grundsteinlegung ist ein besonderer Akt, der die Zeit und Umstände des Baues, vor allem des Baubeginns für die Nachwelt festhält, so Bürgermeister Alfred Paulus. Zusammen mit Architekt Werner Steib legte er anschließend Zeitdokumente, wie die aktuelle Ausgabe der Tageszeitung, sowie Pläne, Münzen und Geldscheine, einen Ortsplan, das Informationsblatt Blatt der Verwaltungsgemeinschaft und andere Dokumente in die Edelstahlbox. Vor der Verlötung und endgültigen Einlassung in die Mauer Aussparung wird diese Box noch einmal geöffnet und mit Dokumenten zum Bau ergänzt. Der Weg zu diesem Baubeginn war ein langer und mühsamer. Nicht nur Bürgermeister und Gemeinderat, sondern auch die Bürgerinnen und Bürger waren sich einig, dass die Unterbringung des Bürgermeisters und der Gemeindeverwaltung in keiner weise den Ansprüchen der heutigen Zeit entspricht. Lange war man deshalb auf der Suche nach einem geeigneten Grundstück ohne richtig fündig zu werden. Als dieses Problem durch einen glücklichen Umstand gelöst werden konnte fasste der Gemeinderat in seiner Sitzung vom 23. Februar 2017 einstimmig den Beschluss auf diesem neu erworbenen Grundstück das Gemeindezentrum zu errichten. Nach erfolgter Ausschreibung, sowie Prüfung mehrerer Vorschläge und Besichtigung mehrerer Objekte einigte sich der Gemeinderat den Architekten Werner Steib mit der Planung und der Beantragung von Zuschüssen zu beauftragen. Um die Zuschussanträge wegen der Terminenge rechtzeitig auf den Weg zu bringen wurde am 30. August 2017 der Gemeinderat sogar zu einer Sondersitzung einberufen. Das Ergebnis war die Zusage einer Förderung in Höhe von 383000 Euro aus dem Eller Programm, die den Gesamtkosten des Vorhabens in Höhe von 2450000 Euro zugute kommt. Mit den für den Bau gewonnenen Firmen hatte man ausgesprochenes Glück. Sowohl die mit dem Abbruch des alten Gebäudes beauftragte Firma, wie auch der Erdaushub wurden termingerecht und sauber erledigt und auch die Baufirma arbeitet sehr gut und liegt mit ihrer Arbeit zweieinhalb Wochen vor dem Plan, stellt der Architekt zufrieden fest. Wir hoffen, dass wir Anfang Oktober Richtfest feiern können. Auch mit den Kosten liegen wir im Rahmen, so dass wir wenn es so weiter läuft Ende Mai 2019 mit der Fertigstellung rechnen können, meinte der Architekt. Nach diesem, für alle Anwesenden interessanten geschichtlichen Akt lud Bürgermeister Alfred Paulus alle Anwesenden zu einem gemeinsamen Essen in die Pizzeria Il Ritrovo ein.

Fotos:019 Frau Emilie Mayer, Gerlinde Schneider, Dr. Gabriele Hirte, Jakob Lang, Georg Schöffmann 041 Gemeinderat mit Altbürgermeister E. Batz (4.v.l.), Bgm Alfred Paulus u. Architekt Werner Steib. Nr. 30 u. 34