Einweihung-Radweg-Hiendorf

Geh und Radweg Mindelstetten – Hiendorf offiziell seiner Bestimmung übergeben

(fj) Was lange währt wird endlich gut, sagt ein altes Sprichwort. Davon konnten sich die Bürgerinnen und Bürger von Hiendorf jetzt überzeugen. Viel Jahre hatten sie darauf gewartet einen Geh und Radweg nach Mindelstetten, sowie einen Anwandweg der die Zufahrt zu den Feldern neben der Kreisstraße EI 32 erleichtert, zu bekommen. Jetzt ist dieser Wunsch in Erfüllung gegangen. Am 05. August konnte dieser Weg zwischen Mindelstetten und Hiendorf eingeweiht und offiziell seiner Bestimmung übergeben werden. Für alle, die diesen Weg künftig nutzen bedeutet dies, dass sie neben der vielbefahrenen Kreisstraße gefahrloser zwischen den beiden Orten unterwegs sein können. Bürgermeister Alfred Paulus betonte, dass man mit dem Ausbau dieses Radweges dem Ziel eine fahrradfreundliche Gemeinde zu werden einen großen Schritt näher gekommen sei. Weiter habe man damit auch einen Beitrag zum aktuellen Altmühl-Jura Leader Projekt „Ausbau der Radinfrastruktur“ geleistet.

Zufrieden zeigte sich Bürgermeister Paulus auch darüber, dass die gesamte Maßnahme, die zusammen mit dem Amt für ländliche Entwicklung mit einem Kostenaufwand von 350000 Euro realisiert wurde, jetzt unfallfrei und zur Zufriedenheit aller abgeschlossen werden konnte. Sein Dank galt dem AFL für die tatkräftige Unterstützung und Beratung, sowie die Förderung der Maßnahme mit der  Hälfte der angefallenen Kosten. Weiter dankte er den am Bau beteiligten Firmen und lobte ihre Termintreue und solide Arbeit, sowie das gute Einvernehmen während der ganzen Bauzeit.

Diese Fertigstellung wurde mit einem offiziellen Akt zusammen mit den Hiendorfern und den Bürgerinnen und Bürgern aus dem weiteren Gemeindebereich gefeiert. Bürgermeister Alfred Paulus konnte dazu Pfarrer Johann Kauschinger, Jura Hopfenkönigin Johanna Schoberer, Kreisrat Josef Kundler, sowie seine beiden Stellvertreter Jakob Lang und Stephan Wibmer zusammen mit mehreren Mitgliedern des Gemeinderats willkommen heißen. Er bedankte sich bei allen für die gute Zusammenarbeit während der Bauzeit und bei den Hiendorfern besonders für das große Verständnis, das sie während dieser Zeit für die nicht vermeidbaren Einschränkungen aufgebracht haben. Ein Lob hatte er für alle Grundstückseigentümern, die Flächen für diesen Wegebau abgetreten haben und für seinen Bürgermeisterkollegen Jakob Lang, der zusammen mit ihm die Grundstücksverhandlungen führte.

Anschließend erteilte Pfarrer Johann Kauschinger dem neu errichteten Weg den kirchlichen Segen, mit den Wünschen, dass alle die ihn nutzen von Unfällen verschont bleiben und Gottes Segen auf ihnen ruhen möge. Den Abschluss fand die kleine Feier mit der symbolischen Durchtrennung des Absperrbandes durch die Honoratioren. Danach machte sich eine Schar junger Radlerinnen daran den neuen Weg zu testen ohne dabei, wie bisher, auf den Autoverkehr achten zu müssen. Zum sich anschließenden gemütlichen Teil trafen sich alle beim zeitgleich stattfinden Dorffest der Hiendorfer Feuerwehr am Gerätehaus, wo Bürgermeister Alfred Paulus Pfarrer Johann Kauschinger zu einer Brotzeit einlud und als kleines Präsent der Gemeinde eine Anna Schäffer Kerze überreichte. Zur Unterhaltung für den Nachwuchs hatte die Feuerwehr daneben auf dem Schwemmplatz eine Hüpfburg und die Möglichkeit zum Torwand schießen aufgebaut, die eifrig genutzt wurden.